Stichtag 1. Februar 2014: Geschäftspapiere rechtzeitig an IBAN-Nummern anpassen

IBAN-Umstellung am 1.2.2014Ab dem 1. Februar 2014 haben in Deutschland bei Überweisungen Kontonummer und Bankleitzahl ausgedient.
Ab diesem Stichtag werden nationale und internationale Lastschriften und Überweisungen  auf die 22stellige IBAN umgestellt.
Ziel ist es, den Zahlungsverkehr preiswerter und schneller zu machen.

Die IBAN enthält das jeweilige Land (DE für Deutschland), eine 2stellige numerische Prüfziffer sowie die alte Bankleitzahl und eine 10stellige Kontonummer (besteht die alte Kontonummer aus weniger als 10 Ziffern, so werden die fehlenden Ziffern vor der Kontonummer mit Nullen aufgefüllt.

Bsp.: IBAN DE21 7005 1995 0000 0072 29

Unternehmen sollten sich langsam Gedanken über eine (Neu-)Gestaltung ihrer Geschäftpapiere machen:
Vielfach wird die neue Ziffernfolge mit dem alten Layout nicht mehr vereinbar sein.
Wer Zahlungen aus dem Ausland erwartet, sollte bis 2016 den aus 8 oder 11 Zeichen bestehenden BIC (Bank Identifier Code) seiner Bank weiterhin angeben.

Wer – z.B. als Existenzgründer – plant vor dem 1. Februar 2014 Geschäftspapiere layouten und drucken zu lassen, sollte die „alte“ Kontonummer und BLZ ebenfalls mit angeben.
Viele Kunden wissen derzeit mit der IBAN noch nichts anzufangen.

Die IBAN erhalten Sie von Ihrer Bank.
Auf vielen Internetseiten sind bereits IBAN-Rechner veröffentlicht mit deren Hilfe Sie Ihre IBAN schnell selber ermitteln können.
z.B. unter http://www.iban.de/iban-berechnen.html
Den BIC Ihrer Bank finden Sie auf deren Internetpräsenz – oder Sie rufen dort einfach an.

Dies war keine Rechtsbelehrung. Genauere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Kreditinstitut.

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